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Mundarttag in Körle geplant

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Durch den Heimatdichter Wilhelm Pfeiffer (1904-1993) hat Körle eine besondere Verbindung  zur Mundart. Zu seinen Lebzeiten hat der im Kindesalter erblindete Wilhelm Pfeiffer viele Feierlichkeiten in Körle mit eigens gedichteten Texten bereichert. Seine Werke wurden in drei Büchern zusammengefasst, zuletzt  in dem Buch „Da lacht der Körlsche Esel“, welches  die Gemeinde Körle im Jahr 2004 zu seinem 100. Geburtstag herausgab. Die Gesellschaft für nordhessiche Mundarten veranstaltete vor fünfzehn Jahren in Körle einen Mundarttag, der seinerzeit in der Berglandhalle stattfand und  viele Hundert Besucher anlockte. Der Bürgerverein Körle hat sich unter anderem die Förderung der Mundart zum Ziel gesetzt und aus diesem Grund Kontakt mit der Mundartgesellschaft gesucht. Nun findet voraussichtlich im Herbst diesen Jahres wieder der nordhessische Mundarttag in Körle statt. Die Planung soll in einem ersten Treffen am Mittwoch, den 21. März 2018, um 18.00 Uhr im Gasthaus „Zur Krone“ (Termin wurde um einen Tag verschoben) besprochen werden. Bürgerinnen und Bürger, die  bei der Organisation behiflich sein und sich für den Erhalt der Mundart engagieren möchten, sind herzlich eingeladen.

Liche klein

Bildunterschrift: „De Liche wor noch net verbie, do hot´s gerähnt, geträtschet …“. Die Zeichung von Helmut Freudenstein (†…) stammt aus dem  Buch „Da lacht der Körlsche Esel“. Die drei Männer unterhalten sich über das schlechte Wetter bei einer Beerdigung, der Ausspruch heißt übersetzt „Die Beerdigung war noch nicht vorbei, da hat es geregnet, geträtscht …“