Aktuelle Projekte

Drucken

Abwasserpumpwerk in Betrieb

Schriftgröße

Druckbehälter

Am 18. Dezember 2013 brach für die Gemeinde Körle ein neues Zeitalter bei der Abwasserreinigung an: Um 12.00 Uhr wurde das neue Pumpwerk zum Anschluss an der Klärwerk der Stadt Melsungen in Betrieb genommen. Zeitgleich ging die Kläranlage der 3.000-Einwohner-Gemeinde außer Betrieb, die über 45 Jahre für für die Gewässerreinhalt der Fulda gesorgt hatte. Zum neuen Abwasserpumpsystem gehört außer dem Pumpwerk eine ca. 4 km lange Abwasserdruckleitung mit acht Revisionsschächten sowie ein 600 m langer Staukanal inkl. eines umgebauten Regenrückhalte- bzw. Überlaufbeckens, durch die jährlich rd. 250.000 cbm Abwasser nach Melsungen geleitet werden. Die Kosten für diese Investition beziffert die Gemeinde Körle auf 2,4 Mio.Euro, rund ein Drittel der Kosten werden über Beiträge der Grundstückseigentümer finanziert. Die Entscheidung für einen Anschluss an die Nachbarstadt war gefallen, nachdem eine Kostenvergleichsberechnung den Betrieb einer eigenen Kläranlage als teurer eingestuft hatte. Im März will die Gemeinde zu einem Tag der offenen Tür einladen.

Drucken

Info zum Abwasserbeitrag

Schriftgröße

Anschluss Klärwerk

Seit Mitte Oktober werden die Beitragsbescheide für die Erneuerung des Abwasserreinigungsanlage an die Grundstückseigentümer verschickt. Das im August 2013 an alle Haushalte verteilte Informationsblatt zu der Baumaßnahme finden Sie hier (pdf)

Drucken

Abwasserbeitrag wird günstiger

Schriftgröße

euro

Nach zweijähriger Vorlaufzeit steht nun fest: Nur ein Drittel der Investitionskosten für die neue Abwasserreinigung werden über Beiträge der Grundstückseigentümer finanziert, entsprechende Bescheide wird die Gemeinde Körle noch in diesem Jahr allen Eigentümer zusenden. Ende August erhalten aber zunächst alle Bürger in Körle ein Informationsblatt mit den häufigsten Fragen und Antworten zum Thema.

Beitragspflichtig sind alle Grundstücke, die einen Kanalanschluss haben oder angeschlossen werden könnten. Der Beitrag fällt aber mit 70 Cent/qm Veranlagungsfläche deutlich günstiger aus, als noch bei der Bürgerversammlung zu Beginn letzten Jahres angenommen.

Hintergrund: Die Kläranlage wurde im Jahr 1969 gebaut. Die Gemeinde Körle stand vor der Entscheidung, eine neue Anlage zu bauen oder nach Alternativen zu suchen. Eine grundhafte Sanierung schied aus technischen und wirtschaftlichen Gründen aus, so dass der Anschluss an das Melsunger Klärwerk als Alternative untersucht wurde. Die im Jahr 2011 erstellte Wirtschaftlichkeitsuntersuchung kam zu dem Ergebnis, dass die Stilllegung der Körler Kläranlage und der Anschluss an das Klärwerk Melsungen sowohl von den Investitionskosten, als auch von den Betriebskosten, deutliche Vorteile gegenüber dem Neubau einer eigenen Kläranlage bietet. Mit dieser Erkenntnis fasste die Gemeindevertretung am 17.11.2011 den Grundsatzbeschluss, das Körler Abwasser künftig in der Nachbarstadt Melsungen reinigen zu lassen. Die Planungen hierfür wurden in einer Bürgerversammlung am 26.01.2012 vorgestellt. Der Bau des Abwasserpumpwerks, eines Staukanals sowie der ca. 4 km langen Abwasserpumpleitung bis an das städtische Kanalnetz nach Melsungen-Röhrenfurth kostet laut Berechnung 2,422 Mio. Euro. Die Gemeinde Körle hat im Jahr 2012 einen Finanzierungshilfeantrag beim Land eingereicht und im April 2013 einen Zuwendungsbescheid erhalten, deshalb bleiben nur noch ca. 1,4 Mio. Euro zur Finanzierung übrig. Ein Teilbetrag von rund 800.000 Euro wird nun über Beiträge der Grundstückseigentümer mitfinanziert, die noch verbleibende Summe von 600.000 Euro wird langfristig über die Abwassergebühr gedeckt.

Bürgermeister Mario Gerhold sagte anlässlich der Gemeindevertretersitzung, die geplante Finanzierung sei ausgewogen und vertretbar. Die Bemühungen um die Landeszuwendung seien sehr erfolgreich gewesen, so dass die Fördersumme von 1.089.000 Euro eine große Hilfe bei dieser Investition sei. Mit der Reduzierung des Beitrages von ursprünglich geplanten 1,10 Euro auf nunmehr  0,70 Euro erfolge eine direkte Entlastung der Grundstückseigentümer, auch den Gebühren käme die Förderung über lange Sicht zu Gute. Den Beitrag selbst bezeichnete Bürgermeister Gerhold als unverzichtbar, weil eine Abrechnung allein über die Gebühren z.B. Familien unverhältnismäßig belaste. Er erinnerte auch daran, dass die Gemeinde Körle in den letzten zwanzig Jahren keinen flächendeckenden Beitrag erhoben habe und auch beim Straßenbau in Körle regelmäßig keine Erneuerungsbeiträge  erhoben würden.

Die Entwässerungssatzung legt den Beitrag nun auf 0,70 Euro/qm Veranlagungsfläche fest. Die Veranlagungsfläche ergibt sich auf der Zahl der Vollgeschosse (Nutzungsfaktor), die bei den Gebäuden auf den Grundstücken vorzufinden sind oder auf dem Grundstück möglich wären. Die Zahl der Vollgeschosse ist die einzig zulässige Einheit, nach der in Hessen Beiträge erhoben werden können.
Eine Beitragserhebung beispielsweise nach Anzahl der Wohnungen oder der im Haus lebenden Personen ist unzulässig.

Der vorstehend genannte Nutzungsfaktor wird mit der Grundstücksfläche multipliziert. Der Nutzungsfaktor beträgt bei eingeschossiger Bebaubarkeit 1,0, bei zweigeschossiger Bebaubarkeit 1,25 und bei dreigeschossiger Bebaubarkeit 1,5. 

Wie viel muss ein Grundstückseigentümer zahlen ?

Beispielrechnung:

Grundstücksgröße 750 qm, zweigeschossige Bauweise:

750 qm x 1,25  Nutzungsfaktor = 937,50 qm Veranlagungsfläche x 0,70 Euro Beitrag = 656,25 Euro Beitragszahlung.

Die Gemeinde Körle beabsichtigt, spätestens im September entsprechende Beitragsbescheide an die Grundstückseigentümer zu versenden, der Beitrag wird dann innerhalb eines Monats zur Zahlung fällig. Wie bereits erwähnt, wird zuvor (Ende August) noch ein Informationsschreiben an alle Haushalte verteilt, in dem die häufigsten Fragen und Antworten zu finden sein werden.

Drucken

Anschluss der Kanalisation an die Kläranlage Melsungen

Schriftgröße

Die Gemeinde Körle hat in Abstimmung mit der Stadt Melsungen eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, die einen Anschluss der Körler Kanalisation an die Kläranlage Melsungen prüft. Hintergrund: Die Kläranlage Körle ist in wesentlichen Teilen ca. 40 Jahre alt und müsste in wenigen Jahren für hohe Summen erneuert werden. Es wird nach einer wirtschaftlichen Alternative zum Neubau einer eigenen Kläranlage gesucht.

Drucken

Abwasserbeitrag wird günstiger

Schriftgröße

euro

Nach zweijähriger Vorlaufzeit steht nun fest: Nur ein Drittel der Investitionskosten für die neue Abwasserreinigung werden über Beiträge der Grundstückseigentümer finanziert, entsprechende Bescheide wird die Gemeinde Körle noch in diesem Jahr allen Eigentümer zusenden. Ende August erhalten aber zunächst alle Bürger in Körle ein Informationsblatt mit den häufigsten Fragen und Antworten zum Thema.

Beitragspflichtig sind alle Grundstücke, die einen Kanalanschluss haben oder angeschlossen werden könnten. Der Beitrag fällt aber mit 70 Cent/qm Veranlagungsfläche deutlich günstiger aus, als noch bei der Bürgerversammlung zu Beginn letzten Jahres angenommen.

Hintergrund: Die Kläranlage wurde im Jahr 1969 gebaut. Die Gemeinde Körle stand vor der Entscheidung, eine neue Anlage zu bauen oder nach Alternativen zu suchen. Eine grundhafte Sanierung schied aus technischen und wirtschaftlichen Gründen aus, so dass der Anschluss an das Melsunger Klärwerk als Alternative untersucht wurde. Die im Jahr 2011 erstellte Wirtschaftlichkeitsuntersuchung kam zu dem Ergebnis, dass die Stilllegung der Körler Kläranlage und der Anschluss an das Klärwerk Melsungen sowohl von den Investitionskosten, als auch von den Betriebskosten, deutliche Vorteile gegenüber dem Neubau einer eigenen Kläranlage bietet. Mit dieser Erkenntnis fasste die Gemeindevertretung am 17.11.2011 den Grundsatzbeschluss, das Körler Abwasser künftig in der Nachbarstadt Melsungen reinigen zu lassen. Die Planungen hierfür wurden in einer Bürgerversammlung am 26.01.2012 vorgestellt. Der Bau des Abwasserpumpwerks, eines Staukanals sowie der ca. 4 km langen Abwasserpumpleitung bis an das städtische Kanalnetz nach Melsungen-Röhrenfurth kostet laut Berechnung 2,422 Mio. Euro. Die Gemeinde Körle hat im Jahr 2012 einen Finanzierungshilfeantrag beim Land eingereicht und im April 2013 einen Zuwendungsbescheid erhalten, deshalb bleiben nur noch ca. 1,4 Mio. Euro zur Finanzierung übrig. Ein Teilbetrag von rund 800.000 Euro wird nun über Beiträge der Grundstückseigentümer mitfinanziert, die noch verbleibende Summe von 600.000 Euro wird langfristig über die Abwassergebühr gedeckt.

Bürgermeister Mario Gerhold sagte anlässlich der Gemeindevertretersitzung, die geplante Finanzierung sei ausgewogen und vertretbar. Die Bemühungen um die Landeszuwendung seien sehr erfolgreich gewesen, so dass die Fördersumme von 1.089.000 Euro eine große Hilfe bei dieser Investition sei. Mit der Reduzierung des Beitrages von ursprünglich geplanten 1,10 Euro auf nunmehr  0,70 Euro erfolge eine direkte Entlastung der Grundstückseigentümer, auch den Gebühren käme die Förderung über lange Sicht zu Gute. Den Beitrag selbst bezeichnete Bürgermeister Gerhold als unverzichtbar, weil eine Abrechnung allein über die Gebühren z.B. Familien unverhältnismäßig belaste. Er erinnerte auch daran, dass die Gemeinde Körle in den letzten zwanzig Jahren keinen flächendeckenden Beitrag erhoben habe und auch beim Straßenbau in Körle regelmäßig keine Erneuerungsbeiträge  erhoben würden.

Die Entwässerungssatzung legt den Beitrag nun auf 0,70 Euro/qm Veranlagungsfläche fest. Die Veranlagungsfläche ergibt sich auf der Zahl der Vollgeschosse (Nutzungsfaktor), die bei den Gebäuden auf den Grundstücken vorzufinden sind oder auf dem Grundstück möglich wären. Die Zahl der Vollgeschosse ist die einzig zulässige Einheit, nach der in Hessen Beiträge erhoben werden können.
Eine Beitragserhebung beispielsweise nach Anzahl der Wohnungen oder der im Haus lebenden Personen ist unzulässig.

Der vorstehend genannte Nutzungsfaktor wird mit der Grundstücksfläche multipliziert. Der Nutzungsfaktor beträgt bei eingeschossiger Bebaubarkeit 1,0, bei zweigeschossiger Bebaubarkeit 1,25 und bei dreigeschossiger Bebaubarkeit 1,5. 

Wie viel muss ein Grundstückseigentümer zahlen ?

Beispielrechnung:

Grundstücksgröße 750 qm, zweigeschossige Bauweise:

750 qm x 1,25  Nutzungsfaktor = 937,50 qm Veranlagungsfläche x 0,70 Euro Beitrag = 656,25 Euro Beitragszahlung.

Die Gemeinde Körle beabsichtigt, spätestens im September entsprechende Beitragsbescheide an die Grundstückseigentümer zu versenden, der Beitrag wird dann innerhalb eines Monats zur Zahlung fällig. Wie bereits erwähnt, wird zuvor (Ende August) noch ein Informationsschreiben an alle Haushalte verteilt, in dem die häufigsten Fragen und Antworten zu finden sein werden.