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Sperrung des Wiesenwegs

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Wiesenweg

Am 6. Mai begannen die Bauarbeiten für den Anschluss der Körler Kanalisation an das Klärwerk Melsungen. Im Bereich des Wiesenwegs Richtung Wagenfurth (zwischen Bahnhof und Kläranlage) wird zunächst ein Staukanal gebaut. Hierfür fräst die von der Gemeinde Körle beauftragte Feickert-Bau aus Thüringen  die Fahrbahn des Wirtschaftsweges ab, der für die Dauer der Bauarbeiten gesperrt sein wird. Das bedeutet, von der Fußgängerunterführung am Bahnhof erreicht man den Fuldaradweg nur noch über Lobenhausen. Auch für Fußgänger ist der Wiesenweg zwischen Körle und Wagenfurth ab dieser Woche bis zum Herbst gesperrt. Umleitung über Lobenhausen bzw. die Guxhagener Straße.

In Zusammenhang mit den Kanalbauarbeiten sind weitere Sperrungen geplant. Die Zufahrt zum Bauhof in der Ladestraße wird voraussichtlich ab der 20. Kalenderwoche (vsl. 15. Mai 2013) nur über die Bahnhofstraße (bei der Pizzeria) möglich sein, weil die Zufahrt unterhalb des Netto-Marktes wegen Erneuerung des Kanal voll gesperrt werden wird.

Bildunterschrift:

Blick auf den Wiesenweg, im Hintergrund ist Wagenfurth zu sehen, in der Bildmitte die Kläranlage. Dieser Abschnitt zwischen dem Bahnhof und der Kläranlage wird für den Fahrzeug-, Rad- und Fußgängerverkehr voll gesperrt. Das neue Abwasser-Pumpwerk wird vorn links am Wegesrand entstehen. Es hat zwar nur die Größe einer Doppelgarage, wird aber 7 m tief.

 

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Bürgerversammlung vom 26.01.2012

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Buergerversammlung26012012

Die Zukunft der Abwasserreinigung stand auf der Tagesordnung der Bürgerversammlung, zu der Gemeindevertretervorsitzender Klaus Siemon für Donnerstag, den 26. Januar 2012, in die Berglandhalle eingeladen hatte. Vorgestellt wurde eine Machbarkeitsstudie, die von der Gemeinde Körle in Auftrag gegeben worden war, um einen Wirtschaftlichkeitsvergleich zwischen einem Kläranlagenneubau in Körle und dem Anschluss an das Melsunger Klärwerk vornehmen zu können.

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Gütesiegel für tegut-Laden

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Barrierefrei und sorglos einkaufen: Europa adelt Lädchen für alles

Menschen mit Behinderungen oder geistigen Defiziten haben oft Probleme, sich in Supermärkten zurecht zu finden. Da ist das Einfühlungsvermögen und die individuelle Unterstützung durch das Personal gefragt. Das von Mitarbeitern der bdks und der Supermarktkette Tegut gemeinsam betriebene „Lädchen für alles“ in Körle bietet in diesem Punkt höchste Qualität: Der kleine Supermarkt erhielt gestern als erster im Schwalm-Eder-Kreis das europäische Zertifikat für soziale Barrierefreiheit.

Das Gütesiegel, das nun auf der Eingangstür des kleinen Lädchens prangt, geht auf das Projekt „SuperMan“ der Europäischen Union (EU) zurück, das vom Landkreis Kassel für die Region koordiniert wird. Tegut hat sich auf Anregung der bdks mit über 50 Märkten als einziger deutscher Projektpartner daran beteiligt. „SuperMan“ steht für Supermärkte, die alle Bedürfnisse gehandicapter Kunden nach - auch sozialer - Barrierefreiheit erfüllen. Die Idee stammt aus Frankreich, wo das Konzept bereits in über 200 Märkten umgesetzt wurde. Tegut und bdks kamen ins Spiel, weil sich der Landkreis Kassel durch die Kontakte zu seiner Partnerregion in Italien, der „Emiglia-Romagna“ in das Projekt mit einklinken konnte.

Kern von „SuperMan“ sind Fortbildungsseminare für Supermarkt-Mitarbeiter, die dabei für den Umgang mit behinderten Menschen sensibilisiert werden und lernen, wie sie Defizite und Probleme bei den Kunden erkennen können. Von den vier bdks-Mitarbeitern des „Lädchens“ in Körle hat Filialleiterin Nicole Bahr die Schulung mitgemacht und gibt nun ihre Kenntnisse an ihre Kollegen weiter. „Ich habe gelernt, dass wir schon vor diesem Projekt kaum etwas falsch gemacht haben. Die Kunden fühlen sich bei uns gut aufgehoben. Manche drücken uns einfach ihren Einkaufszettel in die Hand. Wir suchen das Gewünschte dann aus den Regalen heraus“, berichtet sie.

„SuperMan“ sei „ein greifbares Projekt für soziale Teilhabe“, sagte Körles Bürgermeister Mario Gerhold während der kleinen Feierstunde zur Verleihung des EU-Gütesiegels, an der auch Armin Gutwald, Geschäftsbereichsleiter Arbeit bei der bdks und Mitglieder des Unterstützerkreises des „Lädchens“ teilnahmen. Das „Lädchen“ sei ein wichtiger Baustein zur Entwicklung von Körle, meinte Gerhold weiter. 

Das Konzept des „Lädchens“ geht über die Ziele des EU-Projekts SuperMan noch hinaus. Denn dort hat man nicht nur gehandicapte Menschen als Kunden im Blick sondern bietet ihnen die Chance, sich in den Arbeitsalltag zu integrieren: In dem kleinen Supermarkt ist seit acht Monaten eine Mitarbeiterin mit Behinderung beschäftigt: Lisa Giessler aus Körle ist aus den Werkstätten der bdks in Malsfeld in einen ganz normalen Job im Einzelhandel gewechselt. Sie kümmert sich im Lädchen um Sauberkeit und Ordnung und hilft schon mal freundlich ratsuchenden Kunden. Damit ist die 25-Jährige mehr als zufrieden. „Solche Arbeitsplätze sind bei Menschen mit Behinderung sehr begehrt“, sagte Burkhard Finke, bei der bdks für dieses Projekt zuständig. Im zweiten Lädchen der bdks in Gieselwerder seien bereits zwei Menschen mit Behinderung beschäftigt. (pdi)

SuperMan 1

Mitarbeiterin Dominique Biedert, Burkard Finke (bdks Projektleitung Lädchen), Filialleiterin Nicole Bahr, Anja Stöcker und Liesa Giessler (behinderte Beschäftigte), dahinter von links: Harald Kühlborn (Landkreis Kassel), Armin Gutwald (bdks Geschäftsbereichsleiter), Karin Piemeisl vom Unterstützerkreis des Lädchens und Körles Bürgermeister Mario Gerhold. 

SuperMan 2

von links: Dominique Biedert (Mitarbeiterin Lädchen), Karin Piemeisl (Unterstützerkreis), Anja Stöcker, Nicole Bahr (vorn) und Lisa Giessler

 SuperMan 3

Armin Gutwald im Gespräch mit Wilfried Werner vom Unterstützerkreis, Karl Heitmann, dessen Frau Renate zu den Mitgründern der Gruppe zählt, und Bürgermeister Mario Gerhold. 

SuperMan 4

Nicole Bahr klebt das Zertifikat an die Eingangstür des Lädchens. 

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Guter Start für tegut in Körle

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Sehr zufrieden mit dem Start zeigten sich die Baunataler Diakonie Kassel (bdks) und tegut am vergangenen Mittwoch. Schon vor der offiziellen Eröffnung  um 9 Uhr herrschte leichtes Gedränge.

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Hochdruckleitung liegt schon bis Körle

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Erdgasleitung

Die Gemeinde Körle wird an das Erdgasnetz angeschlossen. Die Arbeiten hierfür laufen seit dem Frühsommer auf Hochtouren. Durch viele Straßen im Ort ziehen sich die Gräben für die 4.300 m Mitteldruckleitung, die in drei Bauabschnitten unter die Erde gebracht wird. Damit noch vor der nächsten Heizperiode Gas durch das Rohrnetz strömen kann, lässt die EnergieNetzMitte (ENM) parallel zu den Arbeiten in der Kerngemeinde eine über 5 km lange Hochdruckleitung nach Körle bauen. Der Anschlusspunkt für diese Erdgas-Hochdruckleitung liegt im Gewerbegebiet Guxhagen, in der Nähe von Mc Donalds. Am Hotel Montana vorbei quert diese Leitung dann die Fulda und führt weiter Richtung Albshausen. Über die so genannte Buche verläuft die Trasse zum Baugebiet „Im Kitzwinkel“ unterhalb des Körler Bergs, wo in der kommenden Woche eine Bezirksregelstation aufgestellt wird. Ungefähr 100 Gebäude können im ersten Schritt mit Erdgas versorgt werden, die ENM plant in 2016 und den Folgejahren weitere Gebiete in der Gemeinde zu erschließen. Ansprechpartner für Anschlussinteressenten ist Herr Albers von der ENM Tel. 0151 42669536. Bildunterschrift: Vom Körler Berg bis zur Buche westlich von Albshausen wurde die Hochdruckleitung eingepflügt