Druckschwankungen bei der Wasserversorgung möglich

In der Nacht von Donnerstag 14.2 auf Freitag 15.2.2019 kann es in Teilgebieten von Körle zu Problemen mit dem Wasserdruck kommen. Ab Donnerstag 21.00 Uhr wird die Einspeisemöglichkeit zwischen Hoch- und Tiefzone unterbrochen, so dass es vor allem im Baugebiet Mühlenfeld sowie in höher gelegenen Gebäuden der Kasseler Straße zu Druckproblemen kommen kann. Ab Freitagmorgen 6.00 Uhr sollten diese nicht mehr bestehen. Die Ortsteile Empfershausen, Lobenhausen und Wagenfurth sind nicht betroffen. Die Gemeinde Körle ist bemüht, die Arbeiten so zügig wie möglich auszuführen, um die Beeinträchtigungen gering zu halten. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Hintergrund: Das Körler Wasser stammt aus zwei Tiefenbrunnen und wird nicht durch chemische Zusätze aufbereitet. Beim Eckertsbergbrunnen, der im Wald zwischen Körle und Albshausen liegt, wird das Wasser aus ca. 90 m Tiefe gepumpt, der Wilhelm-Pfeiffer-Brunnen im Tal der Trockenen Mülmisch ist ca. 70 m tief. Aus diesen beiden Anlagen wird das Rohwasser in die Aufbereitungsanlage oberhalb des Überholbahnhofs gepumpt, wo es lediglich belüftet und gefiltert wird. Die tagsüber benötigte Wassermenge inklusive der Feuerlöschreserve lagert in den Hochbehältern. Aus dem Hochbehälter für die so genannte Hochzone werden Empfershausen und die höher gelegenen Gebiete von Körle versorgt. Aus dieser Leitung stammt auch das Wasser für Lobenhausen und Wagenfurth. Zusätzlich gibt es noch einen Tiefzonenbehälter in der Verlängerung der Straße „Am Stein“ (beim Erdbeerfeld), von dem aus die tieferliegenden Gebiete von Körle versorgt werden.