Die Mittagsverpflegung in der Körler Grundschule soll auch ab dem Schuljahr 2026/27 genau so gut sein wie bisher. Das hat die SPD Fraktion in der jüngsten Gemeindevertretersitzung beantragt. Einstimmig haben die Gemeindevertreter beschlossen, dass der Gemeindevorstand ein Konzept zur Aufrechterhaltung des aktuellen Betreuungsangebots an der Grundschule erstellen soll – inklusive mit dem Ziel, die hochwertige Mittagsverpflegung beizubehalten.
Eltern, deren Kinder ab dem Schuljahr 2026/27 eingeschult werden, haben dann einen gesetzlichen Anspruch auf eine Ganztagsbetreuung. Künftig soll das Betreuungsangebot, das derzeit in Körle durch den Förderverein Kinder und Jugend organisiert wird, durch die Gemeinde bereitgestellt werden, erklärte SPD-Gemeindevertreter Philip Wenzel. Die Finanzierung dieses sogenannten „Pakt für den Nachmittag“ werde durch den Landkreis sichergestellt. Offen sei jedoch, was dann mit der Köchin passiert, die derzeit beim Verein angestellt ist. Denn der Landkreis werde keine Köche in den Grundschulen finanzieren, begründete Philip Wenzel den Antrag der SPD.
Dabei sei die Mittagsverpflegung in der Grundschule Körle ein „extrem positives Beispiel“. Zum einen werde mit saisonalen und regionalen Lebensmitteln gesund gekocht und zum anderen würden bei der Zubereitung die Kinder mit einbezogen. Sogar bei Kindern unbeliebte Gemüsesorten würden ohne Wenn und Aber verspeist, berichtete Philip Wenzel. „Es handelt sich in der Tat um ein hervorragendes Verpflegungsangebot.“ Deshalb müsse die Gemeinde einen Weg finden, der eine weitere Anstellung der Köchin ermögliche. „Vielleicht ist eine Anstellung bei der Gemeinde möglich.“ Durch die Beiträge der Eltern sei die Anstellung kostenneutral „wenngleich auch die Verwaltung an der Gemeinde hängen bliebe“, sagte Philip Wenzel. So schlossen sich beide Fraktion einstimmig dem Antrag an.
