Umbau Rathausplatz: Variante steht noch nicht fest

Mithilfe des Förderprogramms Lebendige Zentren soll der Rathausplatz umgebaut werden. Doch auf eine Umbauvariante wollten sich die Gemeindevertreter in ihrer jüngsten Sitzung noch nicht festlegen. Bis zur Bewilligung des Förderantrages soll noch einmal darüber beraten werden, wie genau der Platz umgebaut werden soll, lautete die Entscheidung am Montag.

Barrierefreiheit, neue Baumstandorte und Fahrradabstellplätze: Der im Jahr 1985 angelegte Körler Rathausplatz soll umgebaut werden. Die Investition von 180.000 Euro ist Teil des Investitionsprogramms. Ein Büro aus Kassel hatte mehrere Entwürfe ausgearbeitet, wie der Platz nach dem Umbau aussehen könnte.

In der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses – die stets vor der Gemeindevertretersitzung stattfindet – hätten sich mehrere Fragen und auch Vorschläge ergeben, berichtete Ausschussvorsitzender Michael Oetzel (SPD). Daher habe der Ausschuss auch keine Beschlussempfehlung entsprechend einer vorliegenden Variante gefasst. Es sei sinnvoll, die Zeit bis zur Bewilligung zu nutzen, um den Umbau noch mal genau zu diskutieren.

Im Jahr 1985 wurde der ehemalige Bauernhof Wenzel zur Gemeindeverwaltung mit Dorfplatz umgebaut. Nach 40 Jahren gebe es nun Gründe, den Platz zu verändern und den heutigen Ansprüchen funktional und gestalterisch anzupassen, fasste Bürgermeister Mario Gerhold zusammen. Ein großes Thema sei die mangelnde Barrierefreiheit. Dazu zähle nicht nur der Zugang zum Saal der Krone (zwei Stufen), sondern auch der Zugang zum DRK-Raum, der auch Wahllokal für den Bereich Körle Nord ist.

Voraussetzung für den Umbau ist eine Förderung aus dem Programm Lebendige Zentren. Diese sei bereits vergangenes Jahr beantragt worden, aber nicht in der letzten Bewilligung enthalten gewesen. Nun gebe es die Möglichkeit, den Umbau noch einmal als Einzelmaßnahme anzumelden, wenn eine genauere Planung feststeht, erklärte Mario Gerhold. „Wir erwarten eine Förderung in Höhe von 67 Prozent der Kosten. Diese Mittel sind grundlegende Voraussetzung, um die Sache überhaupt anzupacken“, meinte der Bürgermeister zum Schluss der Debatte.

 

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