Ukraine-Hilfe: Landkreis sucht Muttersprachler

Für ein möglichst unkompliziertes Ankommen der geflüchteten Menschen aus der Ukraine: Schwalm-Eder-Kreis sucht Sprachmittlerinnen und Sprachmittler, die bei Behördengängen unterstützen

Der Schwalm-Eder-Kreis bereitet sich nicht nur mit Unterbringungsmöglichkeiten, sondern auch organisatorisch weiter mit Hochdruck auf die Ankunft größerer Gruppen geflüchteter Menschen aus der Ukraine vor. An erster Stelle steht dabei, das Ankommen der Schutzsuchenden zu organisieren. Dazu gehören unter anderem die Anmeldung in einem Einwohnermeldeamt der 27 Kommunen des Schwalm-Eder-Kreises sowie der anschließende Gang zur Ausländerbehörde des Landkreises.

Ein wichtiger Baustein für einen möglichst unkomplizierten Ablauf dieser notwendigen Behördengänge ist der Abbau von Sprachbarrieren. Aus diesem Grund sucht der Schwalm-Eder-Kreis ab sofort Sprachmittlerinnen und Sprachmittler für mündliche und schriftliche Übersetzung für geflüchtete ukrainische Staatsangehörige. Gesucht werden ukrainische Muttersprachlerinnen und Muttersprachler mit guten Deutschkenntnissen in Wort und Schrift, aber auch deutsche Muttersprachler mit sehr guten Kenntnissen der englischen Sprache in Wort und Schrift.

Ziel ist es, einen Pool von Sprachmittlerinnen und Sprachmittlern aufzubauen, die je nach Bedarf in den Einwohnermeldeämtern der Kommunen und in der Ausländerbehörde in Homberg/Efze zum Einsatz kommen. Aber auch über das amtliche Ankommen hinaus, wird es einen Bedarf an Sprachmitterlinnen und Sprachmittlern im Alltag geben.

Interessierte können sich direkt über die Internetseite des Schwalm-Eder-Kreises unter www.schwalm-eder-kreis.de/ukrainehilfe bewerben. Für die Bewerbung ist ein Online-Formular bereitgestellt. Es wird eine Aufwandsentschädigung über einen Honorarvertrag pro Stunde gezahlt.

Für Rückfragen steht Adriana Reitz unter der Telefonnummer 05681/775-227 oder per E-Mail an adriana.reitz@schwalm-eder-kreis.de zur Verfügung.