Großalarm für die Feuerwehren

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Brand eines Aussiedlerhofs, Rettung von drei Personen. So lautete der Auftrag an die Feuerwehren der Gemeinde Körle und Nachbarwehren bei einer unvermuteten Einsatzübung, die am Samstagnachmittag in Körle stattfand. 50 Einsatzkräfte aus Körle, Guxhagen und Melsungen probten an einem Aussiederhof in der Straße “Zum Rot” den Einsatzfall. Dabei stand nicht nur das Training mit den Gerätschaften im Vordergrund, sondern auch die Überprüfung der Löschwasserversorgung. Priorität hatte die Suche und Rettung von drei Personen, die im Obergeschoss des landwirtschaftlichen Anwesens vermisst wurden.Um realitätsnahe Bedingungen zu schaffen, hatte die Übungsleitung die Räume vernebelt, so dass vorgehenden Atemschutzgeräteträger sich auf dem Boden kriechend orientieren mussten. Neben sechs Fahrzeugen der Körler Feuerwehren waren die Drehleiter und das Tandlöschfahrzeug der Feuerwehr Melsungen im Einsatz, weiterhin drei Fahrzeuge der Guxhagener Feuerwehren.  Unterstützung leistete auch das DRK Körle/Guxhagen. Um die Löschwasserversorgung über drei entfernt liegende Hydranten zu testen, mussten schätzungsweise 500 m Schlauchleitung verlegt werden. Mit der Übung, die ungefähr eine Stunde dauerte, war die Arbeit aber nicht beendet. Sämtliches Schlauchmaterial musste, wie immer, nach jedem Einsatz gesäubert und zum Trocknen im Schlauchturm aufgehängt werden, für die anschließende Verpflegung hatte die Gemeinde einen Betrag bereitgestellt. Übungsleiter Andreas Jacob zog eine positive Bilanz und auch die Eigentümer des Hofes zeigten sich überzeugt von dem Übungsablauf.